Ambulant Betreute Wohngemeinschaft

Seit dem 16.03.2018 wohnen in der Rauhhornstraße 10 neun Klienten mit geistigen und körperlichen Behinderungen in einer ambulant betreuten Wohngruppe zusammen. Sie sind alle im Alter zwischen 23 und 33 Jahre.

Die Klienten haben, wie im ambulanten Wohnen üblich, alle einen bestimmten Wochenstundensatz nachdem sie betreut werden. Das Besondere in der WG, im Vergleich zum ambulanten Wohnen ist jedoch, dass zu den Einzelbetreuungsstunden, auch noch ein Teil Gruppenbetreuungsstunden dazu kommt. Diese Gruppenstunden werden besonders für gemeinschaftliche Ausflüge und Unternehmungen am Wochenende genutzt und für die Gruppenbetreuung unter der Woche nach der WfbM.

Die Einzelstunden werden individuell für und mit den einzelnen Klienten für pädagogische Arbeit abgestimmt, hier werden beispielsweise hauswirtschaftliche Tätigkeiten und die selbstständige Versorgung in einem eigenen Haushalt trainiert. Zum Selbstversorgen und Wohnen, kommt jedoch noch die Arbeit im Umgang mit der eigenen Behinderung dazu, die Stärkung der Sozialkompetenz, Unterstützung bei der Arbeit und der Tagesstruktur und die Unterstützung in der Freizeit und Teilhabe. Der Klient kann selbst bestimmen für was in seiner Einzelstundenzeit stattfinden soll und worauf er seinen Fokus in der Betreuung legen möchte.

Die Klienten werden morgens individuell betreut bis sie in die WfbM gehen und nach der Arbeit bis um 21 Uhr, hier finden Gruppen-, aber auch Einzelangebote statt. In der Nacht gibt es keine Beteruung, jedoch  eine Rufbereitschaft, die die Klienten in Anspruch nehmen können, wenn in dieser Zeit etwas passiert.

Das Team der ABWG besteht aus zwei Erzieherinnen, zwei Sozialpädagoginnen und einem Heilerziehungspfleger.